Sie küssen sich zärtlich. Sie öffnet leicht ihren Mund und er gleitet mit seiner Zunge herein, zaghaft, sanft, streichelt er so die ihre. Ihre Zungen umspielen sich, kreisen umeinander, vereinen sich in zärtlicher Berührung.
Ihre Hände streichen über ihre Körper.
Seine Hand gleitet ihren Rücken herunter, unter das T-Shirt, bis nach vorne zu ihren Brüsten. Sanft massiert er sie.
Ein leises Stöhnen lässt sie ertönen. Ihre Hände suchen sich ihren Weg über de Nacken, die Brust herunter und den Rücken wieder hoch über seine Oberarme.
Sie berühren sich überall.
Die Sinne laufen Amok.
Er verlässt ihren Mund, küsst zärtlich ihr Ohrläppchen, saugt leicht daran. Er liebkost mit seinen Lippen ihren Nacken und ihren Hals.
Sie beugt den Kopf nach rechts, entblößt ihren Nacken, gibt sich der Berührung hin, genießt.
Beide atmen schneller, ihre Herzen rasen, Erregung, ein Feuer das lodert.
Sie geht plötzlich einen Schritt von ihm weg. Sie geht rückwärts Richtung Bett, ihr Blick hält den Seinen gefangen.
Sie setzt sich darauf.
Sie zieht ihr Oberteil aus, ihren BH, die Hose, die Unterwäsche.
Er tut es ihr gleich. Seine Hände zittern dabei.
Sie legt sich auffordernd auf das Bett, winkt ihn heran.
Er ist schon bei ihr, küsst sie überall.
Am Fuss fängt er an, er saugt, liebkost, die Wade, den Oberschenkel, den Bauchnabel, ihre rechte Brust, zum Schluss ihre Lippen.
Sie küssen sich wieder. Ihre Lippen berühren sich immer wieder, tief und innig und auch nur kurz.
Sie öffnet ihre Schenkel und blickt ihm tief in die Augen. Unschuldig sieht sie dabei aus, leicht verängstlicht und doch voller Feuer, ihr Atem rast, das Herz hämmert.
Sie finden zueinander, finden ihren Rhythmus. Sie schwitzen miteinander, leben als eins in diesem Moment.
Sie steigen höher, immer schneller und schneller. Ab und zu stöhnt sie, stöhnt er, manchmal wird es in einem tiefen Kuss unterdrückt.
Dann durchläuft sie ein Schauer, ihre Muskulatur erschlafft, sie lässt sich fallen. Tiefes Stöhnen, tief aus der Seele heraus und sie öffnet die Augen.
Sie sieht erleichtert aus, sie lächelt, versprüht Glück.
Bald darauf explodiert es auch in ihm, er zuckt, sie fängt ihn, hält ihn.
Dann küssen sie sich. Lange und sehr zärtlich.
Sie liegen nebeneinander, gucken sich in die Augen, mittlerweile haben sie sich zugedeckt.
Sprechen tut keiner und das müssen sie auch nicht.
Für eine kurze Zeit waren sie Eins.
Bruno Schelig
Seit 2012 bin ich als freischaffender Autor tätig und habe in diesem Jahr mein erstes Buch veröffentlicht. Über die Jahre hinweg habe ich verschiedene Blogs und Webseiten betrieben, bis ich schließlich hier angekommen bin – ein Ort, an dem ich bleiben möchte. Als Freidenker scheue ich mich nicht davor, auch kontroverse oder wenig populäre Themen aufzugreifen.
Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben in all seinen Facetten: Gedichte, Kurzgeschichten, ganze Bücher – all das findet hier auf meinem Blog seinen Platz. Neben der kreativen Schriftstellerei widme ich mich Themen wie Online-Marketing, Psychologie, Mythologie und der Theorie des Schreibens.
Für mich bedeutet Schreiben, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und jedem Thema eine angemessene Stimme zu verleihen. Es ist diese Vielseitigkeit und persönliche Note, die meine Arbeit ausmacht und mir immer wieder neue Wege eröffnet.