Glaube,
an deine Träume, bis die Wirklichkeit sie Dir im unnachgiebigem Zeitfluss nimmt.
Liebe,
bis die Schmerzen sie Dir wieder nehmen werden.
Lebe,
bis im Irgendwann nur noch Deine Knochen übrig bleiben.
Vergänglich sind wir und doch gefesselt an einen Geist, der nach dem Großen strebend, sich mit krampfenden Händen nur selber zu Grunde richtet.
Das Licht wollen wir greifen,
Die Ewigkeit erobern,
Auf des Lebens Schwingen nur fliegend,
An Ströme gekettet, die wir nur im leichtsinnigen Glauben lenken.
Schicksal nennen wir es, Fügung und geben die Verantwortung an Hochbestimmtes ab.
Wege und Pfade, die wir beschreiten und nur auf Einzigartigkeit gezielt, schon tausendmal durchgetrampelt wurden. Fehler begehen wir, die uns lehren sollen, es besser zu machen. Aber zähle man die Wenigen, wie viele Jahre, Momente, Schicksale, gehen nur in diesen verloren und nehmen uns Möglichkeiten, die nur eine Überlegung gerettet hätte.
Wir sehen schwarz, wir beleuchten im reinen Glauben an die Erleuchtung. Aber was wir auch tun, welcher Weg auch der Unsere ist, eines haben wir gemeinsam. Eine Zeit, die verrinnt, immer schneller und schneller. Aufhalten können wir den Sand der rasselnden Uhr unserer Lebenszeit nicht. Nur zuschauen und lauschen einem Takt, der das Knirschen der toten Knochen schon vorausmalt.
„Vorwärts geht es immer, aber rückwärts nie. So nimmt uns die Zukunft die Vergangenheit.“
Bruno Schelig
Seit 2012 bin ich als freischaffender Autor tätig und habe in diesem Jahr mein erstes Buch veröffentlicht. Über die Jahre hinweg habe ich verschiedene Blogs und Webseiten betrieben, bis ich schließlich hier angekommen bin – ein Ort, an dem ich bleiben möchte. Als Freidenker scheue ich mich nicht davor, auch kontroverse oder wenig populäre Themen aufzugreifen.
Meine Leidenschaft gilt dem Schreiben in all seinen Facetten: Gedichte, Kurzgeschichten, ganze Bücher – all das findet hier auf meinem Blog seinen Platz. Neben der kreativen Schriftstellerei widme ich mich Themen wie Online-Marketing, Psychologie, Mythologie und der Theorie des Schreibens.
Für mich bedeutet Schreiben, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und jedem Thema eine angemessene Stimme zu verleihen. Es ist diese Vielseitigkeit und persönliche Note, die meine Arbeit ausmacht und mir immer wieder neue Wege eröffnet.