Kontaktpunkte

Was uns auch immer an Wesen, die dem Namen nach Menschen sind, begegnen, wir können im Grunde von Jedem etwas lernen. Entweder spiegelt er uns glasklar, was wir nie sein wollen und nehmen Abstand von ihm und seinem Sein, oder er motiviert uns auf egal welche Weise, als Vorbild, als angenehmer Charakter, mit dem wir am liebsten die Zukunft verbringen würden. Was alle Begegnungen mit sich bringen, sind phasenweise Kontaktpunkte. Man nähert sich erst vorsichtig an, wenn man den Anderen noch nicht kennt, und beschnuppert sich. Auf irgendeine Weise dann, wird der Kontakt weitergeführt. Gegenseitige Empathie, denn die ist im normalen Rahmen gesund und die sollte jeder Mensch als Fundus besitzen, lässt gegenseitig erfühlen, wie es jetzt weitergeht. Wird aus dem Schnappschuss einer Begegnung jetzt eine richtige Bekanntschaft oder verabschiedet man sich wieder als gegenseitige Nobodys in die eigene Welt wieder.

Wir können gar nicht zählen, wie viele Menschen uns in einem Leben begegnen. Und Gott sei Dank müssen wir das auch nicht. Begegnungen mit Menschen gleicht einem Sinn, der immer wieder gefüttert wird mit etwas Neuem, bis es ihm reicht und er sich wieder in sein Heim zurückzieht. Wir können uns nicht aussuchen, wem wir begegnen, das macht der Zufall oder auch das Schicksal für uns. Aber wie oft ist es schon vorgekommen, dass aus einer Zufallsbegegnung ein Kumpel für Jahrzehnte wurde?

Dieser Artikel ist keine Lehre und auch kein fundiertes Wissen. Es ist nur eine kleine Beobachtung, die ich hier festhalte. Und vielleicht steht dem Einen oder auch Anderen der Sinn danach zu kommentieren, dann darf er es sehr gerne tun. Bis zum nächsten Artikel.

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